Stets kritisch

Florian Kohfeldt über Kritik, Offensivspiel und Zuversicht
Florian Kohfeldt ist weiterhin zuversichtlich (Foto: nordphoto).
Profis
Freitag, 22.05.2020 / 11:50 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Mit großer Zuversicht blickten Cheftrainer Florian Kohfeldt, das Team und alle Werder-Fans auf den Wiederbeginn der Bundesliga gegen Bayer 04 Leverkusen. Das Ende war große Ernüchterung über das Ergebnis. Was nach dem 1:4 nicht gelitten hat, ist die Zuversicht aus den verbleibenden neun Spielen die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln: „Wir werden nichts dahinplätschern lassen, sondern versuchen mit unserem Willen und Handeln den Trend umzukehren. Ich bin davon überzeugt, dass wir es schaffen werden die Klasse zu halten“, so Werders Cheftrainer am Freitagvormittag bei der Online-Presserunde (zum WERDER.TV-Video).

Zwischen dem Heimauftritt gegen die ‚Werkself‘ und dem Duell beim Sportclub aus Freiburg (ab 14.30 Uhr im betway-Liveticker) liegen nur wenige Tage. Die Vorbereitungszeit ist dementsprechend kurz. Umso wichtiger ist es, die vorhandene Zeit zu nutzen und weiter an Automatismen und Sicherheit zu arbeiten. „Gegen Leverkusen ist es uns mehrfach gelungen ins letzte Drittel zu kommen, dort sind wir aber nicht zwingend genug gewesen und haben den Abschluss verpasst“, so Kohfeldt, der den Fokus in dieser Trainingswoche auf das Offensivspiel gelegt hat: „Es macht mich zuversichtlich, dass wir in unserem Kombinationsspiel wieder höhere Sicherheit bekommen. Wir spielen uns Torchancen heraus, wie ich es mir vorstelle.“

Dem Cheftrainer ist jedoch auch nicht verborgen geblieben, dass die Defensivleistung bei den Gegentoren am Montagabend verbesserungswürdig ist. „Wir haben die Fehler, die zu den Gegentoren führten intern klar angesprochen. In der Kabine fallen dann auch deutliche Worte. In der Defensivarbeit müssen wir wieder das Gefühl entwickeln, dass niemand an uns vorbeikommt“, so Kohfeldt, der sein Team zu Teilen in Schutz nimmt: „Ich fand den Auftritt keineswegs wehrlos wie er teilweise dargestellt wird. Bis zum 1:3 hat sich die Mannschaft gewehrt und sich gegen die Niederlage gestemmt. Die letzte halbe Stunde war dann schwierig, aber auch das haben wir klar angesprochen.“

Dass dabei auch öffentlich Kritik geäußert wird, wie es zum Beispiel Kevin Vogt tat (zur Extrameldung), ist für Kohfeldt kein Problem. „Es ist in Ordnung, dass Kevin es nochmal deutlich angesprochen hat. Ich hoffe, dass es Wirkung zeigt und wir es am Samstag auf dem Platz sehen. Letztlich ist auch vollkommen egal, wie es nach außen hinaussieht. Es geht nur darum, dass wir das Spiel gewinnen.“

 

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