"Ich denke wir haben alle gesehen, dass die Mannschaft sich nie aufgegeben hat."

Die Stimmen zum 2:2 in Sandhausen

Leonardo Bittencourt feierte sein Startelfdebut in dieser Saison (Foto: nordphoto).
Profis
Sonntag, 24.10.2021 / 15:39 Uhr

Von Tim Jesse und Tim Nees

Durch einen Treffer in der Nachspielzeit, kommt der SV Werder am Sonntagnachmittag zu einem 1:1 Unentschieden beim SV Sandhausen. Nach früher Werder-Führung durch Nicolai Rapp, drehten die Gastgeber die Partie, ehe der eingewechselte Füllkrug in der 93. Minute den einen Punkt für Werder rettete. Vor allem die vielen gegenerischen Torchancen waren Thema in den Gesprächen nach dem Spiel (zum Spielbericht).

WERDER.DE fasst die Aussagen von Cheftrainer Markus Anfang, Leonardo Bittencourt und Nicolai Rapp zusammen.

Zum Spielverlauf:

Markus Anfang: "Es war ein Spiel mit vielen Torchancen, recht offen und mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Ich finde, in der zweiten Halbzeit haben wir schon sehr druckvoll auf ein Tor gespielt und in einer Phase in der wir Druck machen, bekommen wir dann durch eine Konteraktion das Gegentor. Es waren aber insgesamt zu viele Chancen auf beiden Seiten. Als wir dann die Phase hatten, in der wir eher das Tor zum 2:1 machen, bekommen wir das Gegentor. Anschließend haben wir alles nach vorne geschmissen und können nach dem 2:2 glaube ich auch das 2:3 machen. Ich denke wir haben alle gesehen, dass die Mannschaft sich nie aufgegeben hat."

Nicolai Rapp: "Wir sind nicht überfordert, aber wir treffen auf dem Platz manchmal die falschen Entscheidungen. Der Plan war, dass wir über außen kommen wenn der Gegner tief steht. Das haben wir heute, aber auch letzte Woche ein paar mal gemacht. Wir haben heute dem Gegner zwei Tore geschenkt – wir haben letzte Woche nicht daraus gelernt, diese Woche müssen wir daraus lernen.

Leonardo Bittencourt: "Ja, wenn wir die Tore von Sandhausen sehen ist klar – das waren alles Fehler von uns. Das müssen wir abstellen, nur so können wir in unser Spiel reinkommen. Das 1:1 war völlig geschenkt, wir hatten alles unter Kontrolle. Dann in der zweiten Halbzeit bekommen wir das 2:1.
Ich denke, alles was in den letzten Tagen geschrieben wurde – „Die Mannschaft sei nicht in Takt“ wurde ein Stück weit widerlegt und das hat man gesehen. Wir haben uns nie aufgegeben. Mit ein bisschen Glück machen wir noch das 2:3 am Ende. Wir haben heute Moral gezeigt und sind immer wieder zurückgekommen. Die Gegentore wurden aber definitiv zu einfach hergeschenkt."

Zum Füllkrug Treffer:

Markus Anfang: „Ich habe nie ein Problem mit Niclas gehabt, ganz im Gegenteil, ich habe mich riesig für ihn gefreut. Am Ende des Tages war es ein Fehlverhalten und das wurde aufgearbeitet. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass er heute da ist und er hat das zurückgezahlt. Besonders bei unseren vielen Torchancen ist es wichtig, dass wir die Tore machen."

Leonardo Bittencourt: „Der Treffer heute war sehr wichtig. Das Thema der letzten Woche wurde ein wenig heißer gekocht als es letztendlich war. Fülle hat sich heute gezeigt, er war präsent und mit ein bisschen mehr Glück macht er einen Doppelpack und wir gewinnen das Spiel am Ende mit 2:3. Er hat uns mit dem 2:2 sehr geholfen."

Nicolai Rapp: „Wir wissen was passiert ist, aber das hat für keinerlei Unruhe bei uns gesorgt. Man hat ja heute gesehen – Fülle ist total im Team drin. Mich freut es für ihn. Wie man beim Tor ja gesehen hat, alle haben zusammen gejubelt und in der Mannschaft verstehen sich alle gut."

Zur Entwicklung des Teams:

Markus Anfang: „Ich denke, dass wir uns hier drei Punkte ausgemalt haben, aber wenn du so viele individuelle Fehler machst ist es schwer. Es wird eine schwere Saison. Aber ich kann mich erinnern: St. Pauli hat letzte Saison zu dem Zeitpunkt ganz unten gestanden und stehen jetzt ganz oben. Nürnberg hat vor zwei Jahren noch in der Relegation gespielt und die spielen jetzt oben mit. So ist die zweite Liga, da kann jeder jeden schlagen. Für uns ist es jetzt wichtig, uns zu stabilisieren. Dafür müssen wir noch einiges tun.“

Leonardo Bittencourt: „Wir sind machmal zu naiv und spielen die Bälle dahin, wo die Gegner sie haben möchten, anstatt mal hinter die Kette zu spielen. Manchmal muss man die Mannschaft auch mal locken und erst dann kannst du in den Raum spielen. Mit solchen Bällen zum Gegner kommst du in Kontersituationen, in denen wir uns die Dinger fast selber reinschießen. Wir müssen einfach Ruhe bewahren – wenn der eine Ball nicht geht dann müssen wir eine andere Lösung suchen.“

Nicolai Rapp: „Es kommen jetzt selbstbewusste Gegner, die mitspielen wollen. Jetzt können wir Beweisen das wir solche Gegner schlagen können."

 

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