Werder Bremen und SOS-Kinderdorf bewegen gemeinsam

Kinder und Jugendliche profitieren von enger Kooperation
Werder Bewegt und SOS Kinderdorf arbeiten in Bremen erfolgreich zusammen (Foto: WERDER.DE).
WERDER BEWEGT
Freitag, 20.09.2019 / 13:38 Uhr

Bereits seit 2013 unterstützt Werder Bremen die Arbeit der SOS-Kinderdörfer Bremen und Worpswede und baut die gemeinsame Partnerschaft kontinuierlich aus. Angefangen beim SPIELRAUM-Programms– dem kostenlosen Fußballtraining für Kinder und Jugendliche bis hin zu gemeinsamen Veranstaltungen mit der Werder Bremen-Windel-Liga, und dem Kids Club. Über den Sport fördern die beiden Partner soziale Kompetenzen und die Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Familien.

Den Start der Kooperation mit dem SOS Kinderdorf markiert die Eröffnung des SPIELRAUM-Angebots in der Bremer Neustadt. Einmal wöchentlich können Kinder hier mit Werder auf dem Bolzplatz am Leibnizplatz kicken. Die Teilnehmer stammen aus Angeboten des SOS-Zentrum und benachbarten Schulen. Ziel des Trainings ist es, Kindern und Jugendlichen einen niedrigschwelligen Zugang zum regelmäßigen Fußballerlebnis zu bieten. Es dient den Kids, die Lust am Spielen haben, denen der Leistungsgedanke im Vereinsfußball aber nicht gerecht wird.

Ein weiteres SPIELRAUM-Angebot gibt es in der Grohner Düne, wo das SOS-Kinderdorf Worpswede seit Januar 2017 mit einem pädagogischen Mittagstisch präsent ist. Hier toben sich die Kinder sogar täglich nach dem Mittagessen und den Hausaufgaben auf dem Bolzplatz aus. Einmal in der Woche gibt es, wie in der Neustadt, ein Fußballtraining mit einem Werder-Coach. Auch hier ist der große Erfolg des SPIELRAUM-Programms bei den Kids deutlich zu erkennen: Das regelmäßige Training fördere nicht nur das Selbstvertrauen, sondern verbessere auf lange Sicht auch die Beziehungsfähigkeit und die Sozialkompetenz. „Sport macht selbstbewusst“, bestätigt Joachim Schuch, Einrichtungsleiter im SOS-Kinderdorf Worpswede und erklärt: „Neben der Stärkung der Kinder, ist am Fußballspielen auf jeden Fall positiv, dass es ganz unabhängig von sprachlichen, kulturellen und sozialen Bedingungen funktioniert und somit jedem offensteht.“ Besonders sozial benachteiligte Familien können sich ein Fußballtraining oft nicht leisten und haben durch das SPIELRAUM-Programm die Möglichkeit, ihren Kindern ein wöchentliches, kostenloses Training zu ermöglichen.

Zudem kooperieren der SV Werder Bremen und die SOS-Kinderdörfer Bremen und Worpswede aber noch an weiteren Stellen. Bereits 2016 war der Werder Bremen Kids-Club im SOS-Kinderdorf Worpswede zu Gast und durfte dort gemeinsam mit den Dorfkindern eine Übernachtung mit Fußballturnier, Dorfralley und Fußball-Lesung genießen. Darüber hinaus ist SOS-Kinderdorf regelmäßig bei Veranstaltungen der Grün-Weißen präsent – wie beim „Tach der Fans“ oder den Werder-Flohmärkten. Das neueste Kooperationsprojekt ist ein gemeinsamer Familiennachmittag im SOS-Kinderdorf-Zentrum in der Bremer Neustadt, der in Kooperation mit der Werder-Windelliga stattfindet. Bewegungsangebote für Familien mit kleinen Kindern, Vorträge zum Thema Bewegung sowie verschiedene Kreativ- und Kulturangebote bieten Familien ein buntes Programm.

„Wir freuen uns, die wertvolle Arbeit der SOS-Kinderdörfer zu unterstützen, und Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern. Der Sport fördert nämlich nicht nur eine gesunde Lebensweise, sondern ermöglicht auch eine gesellschaftliche Teilhabe.“, erklärt Anne-Katrin Laufmann, CSR-Direktorin bei Werder Bremen. Die Unterstützung nehmen die SOS-Kinderdörfer gern entgegen: „Werder ist für uns der Partner, wenn es darum geht, Kinder und Familien zu bewegen. Wir sind sehr dankbar, dass wir durch das Engagement von Werder Bremen die Möglichkeit haben, Kinder, Jugendliche und Familien auch sportlich zu fördern“, bestätigt Karin Mummenthey, Einrichtungsleiterin im SOS-Kinderdorf Bremen.