Das Herz schlägt grün-weiß

Detlef Mauritz ist bei fast jedem Spiel dabei
Detlef Mauritz (re.) bei der Ehrung von Sarah Seidel zur Spielerin des Spiels (Foto: Hansepixx)
2. Handball-Bundesliga
Donnerstag, 02.04.2020 / 19:49 Uhr

von Denis Geger

Der 69-jährige Rentner Detlef Mauritz ist bei fast jedem Spiel der Werder-Handballerinnen dabei. Egal ob Heimspiel oder lange Auswärtsfahrt - für den Hannoveraner zählt nur Grün-Weiß und das nun seit fast zehn Jahren.

Zwei Jahrzehnte schon besitzt Mauritz eine Dauerkarte für das wohninvest WESERSTADION. Weil er die Fahrten in den überfüllten Zügen nach dem Spiel der Fußballer in Richtung Hannover umgehen wollte, blieb Mauritz meist noch zwei bis drei Stunden in Bremen. Und so kam es, dass Mauritz im Oktober 2010 zum ersten Mal ein Spiel der Werder-Handballerinnen besuchte: „Sie spielten im Anschluss an die Fußball-Bundesliga in der Hermine-Berthold-Straße gegen die HSG Kropp-Tetenhusen. Seitdem bin ich dabei.“

Mauritz ist sportinteressiert, spielte selbst 25 Jahre lang Fußball und besuchte in Hannover bereits einige Handballspiele von Germania List in der Bundesliga. So richtig das Feuer in ihm entfachen konnten allerdings erst die Werder-Damen. So war Mauritz auch 2015 beim Aufstieg in die 2. Bundesliga live in der Halle dabei und hat in der zweiten Liga kaum ein Spiel verpasst. Kein Weg ist ihm zu weit. Egal ob Harisslee, Zwickau oder Freiburg - der stets gut gelaunte Werderaner nimmt die Reisen auf sich, meist mit dem Team im Mannschaftsbus. Er ist ein gern gesehener Gast bei den Werder-Spielerinnen.

Im Jahr 2015 wäre es mit der Unterstützung aber fast vorbei gewesen, berichtet Mauritz: „Nach einer deftigen Niederlage in Trier waren der Vater von Merle Heidergott und ich so frustriert, dass wir kein Auswärtsspiel mehr mitfahren wollten.“ Die Aussage hatte nicht lange Bestand. Schon beim nächsten Auswärtsspiel saß Mauritz wieder im Bus. Die positiven Erlebnisse bei den Werder-Spielen überwiegen ganz klar für den 69-Jährigen: „Da ist zum Beispiel das Heimspiel gegen Lintfort im Jahr 2017, als das Team vier Minuten vor dem Ende noch mit 27:29 zurücklag und am Ende doch noch mit 30:29 gewinnen konnte oder das 18:18-Unentschieden in der Saison 2017/2018 in Hannover, als Isabelle Dölle mit einem direkten Freiwurf den Ausgleichstreffer erzielte.“

Das Werder-Mitglied ist ansonsten aber auch ehrenamtlich stark engagiert. So ist Mauritz seit zwei Jahren im Organisationsteam des „60plus“-Programmes sowie bei der Organisation des WESER-CUPS beim SV Werder aktiv und bereits seit zehn Jahren beim Kinderhospiz Löwenherz e. V. im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit: „Das Kinderhospiz Löwenherz in Syke ist eine Herzensangelegenheit für mich und auch der einzige Grund, aus dem die Werder-Mädels mal den Kürzeren ziehen.“

Die Saison 2019/2020 endet für Mauritz, wie für alle in der Handballabteilung, nun vorzeitig, aber die Mannschaft kann sich sicher sein, dass einer ihrer größten Fans auch in der kommenden Saison wieder hinter ihr stehen wird.

 

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