"Ein durchwachsenes Spiel"

Die Stimmen zu Werders Zweitliga-Auftakt gegen Hannover 96

Ömer Toprak führte Werder als Kapitän aufs Feld
Ömer Toprak führte Werder als Kapitän aufs Feld (Foto: nordphoto).
Profis
Samstag, 24.07.2021 / 23:56 Uhr

Notiert von Yannik Cischinsky und Christoph Pieper

Zuschauerrückkehr nach über einem Jahr Corona-Pandemie, erstes Spiel in der 2. Bundesliga und das erste Heimspiel von Werders neuem Cheftrainer Markus Anfang. Im wohninvest WESERSTADION gab es am Samstagabend einiges zu sehen. Auf dem Rasen lieferten sich der SV Werder Bremen und Hannover 96 ein engagiertes Duell mit Chancen auf beiden Seiten - ohne Sieger. „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Hinten raus hätte Hannover das Spiel gewinnen können“, erklärte Werder-Coach Anfang nach dem 1:1 (zum Spielbericht). „Insgesamt merkt man, dass das Team aus einer schweren Saison kommt. Das war auch in der Vorbereitung so und wurde mit der Zeit immer besser. Ich gehe davon aus, dass das auch in den Pflichtspielen so sein wird. Es ist ein Prozess, das sind Menschen und keine Maschinen, das darf man nicht vergessen“, so Anfang weiter.

WERDER.DE fasst die Stimmen zum ersten Zweitliga-Spiel zusammen.

Zum Spielverlauf:

Markus Anfang beim Hannover-Spiel
Markus Anfang sah im Spiel seines Teams sehr unterschiedliche Phasen (Foto: nordphoto).

Ömer Toprak: "Es war ein schwieriges Spiel. Wir sind gut reingekommen, hatten einige Halbchancen, dann ist Hannover gekommen und hatte den Lattenkracher. Nach der Pause eröffnen wir die Partie mit dem Tor nach dem Standard und kassieren nach dem Konter fünf Minuten später das Gegentor. Das darf nicht passieren. Wir hätten durch die Führung Sicherheit bekommen können, wenn nicht gar müssen. Hannover bekommt nach dem Ausgleich die zweite Luft und hätte gewinnen können."

Michael Zetterer: "Es war ein durchwachsenes Spiel, die Gefühle sind dementsprechend gemischt nach diesem Spiel. Wir haben einige Dinge nicht zu Ende gespielt. Das Gegentor war vermeidbar und nach vorne kann noch mehr kommen, das müssen wir aufarbeiten."

Niklas Schmidt: „Wir sind gut ins Spiel hineingekommen, hatten gute Aktionen und kommen auch gut aus der Halbzeitpause und machen direkt das Tor. Danach dürfen wir die Führung nach einem Konter nicht so leicht wieder aus der Hand geben. Anschließend war es eine Phase, in der wir einfach Glück hatten, so ehrlich muss man sein. Wir haben die Bälle nicht festmachen können und müssen uns bei Zetti bedanken, der uns vor der Niederlage bewahrt hat. Das Unentschieden geht in Ordnung.“

Markus Anfang: „Wir haben in der zweiten Halbzeit gut begonnen und laufen in so eine Kontersituation. Das war unnötig und ärgerlich, dass wir im eigenen Stadion beim Stand vom 1:0 ausgekontert werden. Hinten raus haben wir den Faden verloren, sind unruhig geworden und das 1:1 war in Ordnung. Wir hatten ordentliche Phasen, in denen der Ball vernünftig lief, aber wir sind nicht aus den Zwischenräumen in die Tiefe gekommen, obwohl die Möglichkeiten da waren. Das Quäntchen im letzten Drittel, das du brauchst, um Torchancen zu kreieren, hatten wir nicht.“

Zur Rückkehr der Fans:

Ömer Toprak: „Wir hätten den Fans wirklich gerne einen Sieg geschenkt. Wir sind zum Aufwärmen raus, die Fans haben uns total angefeuert. Das ist einfach geil. Leider haben wir ihnen keine drei Punkte als Dank schenken können. Wenn man bedenkt, dass wir letzte Saison abgestiegen sind, ist die Stimmung umso bemerkenswerter. Respekt an die Fans.“

Niklas Schmidt: "Es macht Spaß, dieses Kribbeln wieder zu spüren, wenn man grätscht oder einen guten Pass an den Mann bringt und von den Rängen kommt etwas zurück. Beim Einlaufen hatte ich Gänsehaut."

Zur Einordnung:

Das Team bejubelt das 1:0
Kurzer Jubel: Sechs Minuten nach der Führung kassierte Werder den Ausgleich (Foto: nordphoto).

Niklas Schmidt: „Wenn wir uns an den Plan gehalten haben, haben wir sauber hinten herauskombiniert. Das waren gute Ansätze. Es war das allererste Spiel, die Saison geht noch los. Wir können auf dieser Leistung aufbauen.“

Ömer Toprak: „Wir hatten vier Wochen Vorbereitung. Gewisse Dinge sind einstudiert, gewisse Dinge funktionieren noch nicht. Wir haben einen Punkt geholt gegen einen Gegner, den man nicht unterschätzen darf, und müssen aus vielen Szenen des Spiels weiter lernen.“

Markus Anfang: „Die Liga ist sehr schwierig. Jeder kann jeden schlagen. Wir müssen die Liga annehmen, das ist ein Prozess, für den wir heute zumindest den ersten Schritt gemacht haben. Das Ziel ist der Wiederaufbau und diesen Prozess begleiten wir Woche für Woche, um eine Stabilität ins Spiel zu bekommen.“

 

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