Bundesliga in Berlin: Werder endlich wieder an den Brettern!

Schach
Sonntag, 24.10.2021 / 15:04 Uhr

Olaf Steffens

Auch die längste Ligaspielzeit geht irgendwann mal zu Ende – muss ja.

Das erste Wochenende dieser Saison spielten wir im November 2019 noch im Bremer Kaffeequartier.
Lang schon ist das her – und nach einer fast zweijährigen Spielzeit trat das Werder Bundesligateam nun in der vergangenen Woche bei der großen Saison-Endrunde in Berlin an die Bretter und sorgte für einen soliden Ausklang einer unglaublichen Saison.

Zu einer Qualifikation für den Europapokal reichte es leider am Ende für uns nicht – doch mit einer Platzierung knapp vor unseren geschätzten Schachfreunden vom Hamburger SK haben wir dennoch ein sehr wichtiges (wenn nicht sogar das wichtigste) Saisonziel erreicht.

Nach der langen coronabedingten Spielpause trafen zum 14.Oktober 2021 fünfzehn der sechzehn Bundesligisten zur großen Endrunde in der Hauptstadt ein (abzüglich des SV Lingen, die ja zwischenzeitlich ihr Team zurückgezogen hatten).

In den folgenden vier Tagen wurden massive sieben Ligarunden bei verkürzter Bedenkzeit über die Bühne gebracht. 90 Minuten „für alles“ mit kleineren Aufschlägen hier und dort – viel weniger Zeit gibt es auch bei der Werder Vereinsmeisterschaft nicht.

Kein leichtes Unterfangen also für Meister und Amateure, und kein Spielrhythmus, den man aus der Bundesliga so kennt. Doch die Zeit drängte, die letzten sieben Spieltage sollten ja nun endlich einmal ausgetragen werden – da war man zu Kompromissen gerne bereit.

Souverän wie immer richteten die Schachfreunde Berlin die Veranstaltung aus, gespielt wurde zentrumsnah im Maritim Hotel ProArte, fast mit Blick auf das Brandenburger Tor.

Unser Team Weserstadion hatte sich ganz zukunftsweisend nach der langen Spielpause für Berlin schon neu formiert, und war mit einer Vielzahl ELO-hungriger Junioren an die Spree gereist.
Nikolas Wachinger, Collin Colbow, Jari Reuker und Spartak Grigorian (ab jetzt Spieler und Bundesligamanager in Personalunion) stärkten die grün-weiße Aufstellung an den hinteren Brettern ungemein, blieben nahezu ungeschlagen und sorgen vor allem in dem engen Match gegen starke Viernheimer für die entscheidenden Punkte zum 4,5:3,5 Erfolg – toll, toll!

An den oberen beiden Brettern sicherten Luke McShane, Alexander Areshchenko und Zahar Efimenko das Allermeiste ab, auch hier viel Umsicht und tiefes Spielverständnis, so dass in den sechs Berliner Begegnungen zwei passable Unentschieden heraussprangen (gegen den Hamburger SK und BCA Augsburg).

Am Samstag morgen hatten wir spielfrei (= unsere Begegnung gegen Lingen), und wir verloren leider gegen Doppelbauer Kiel und Bayern München. Indes, mit den hübschen Schlussrundensiegen gegen Viernheim und Aachen endete die Veranstaltung für uns on a high note.

Neben den erwähnten Spielern vertraten IM Gerlef Meins und Alex Markgraf sowie die Großmeister Gennadiy Fish, Jan Werle, Romain Edouard und Zbynek Hracek in Berlin unsere Farben.

Mit 14 von 26 möglichen Punkten belegt unsere grün-weiße Vertretung nun einen honorigen Platz 9 im Endklassement (während der HSK auf Platz 10 ... – aber das wurde ja schon erwähnt).
Damit beträgt der Abstand zum Magischen Marathonmeister OSG Baden-Baden lediglich 12 Punkte, eine Distanz, die wir in der kommenden Saison sicher verringern können. Sollten wir sie schlagen, dann ist alles möglich. Schauen wir mal!

Zunächst aber danken wir der Sparkasse Bremen herzlich für ihre großartige Unterstützung als Partner der Werder Schachbundesliga in dieser und auch in den folgenden Spielzeiten!

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