Ole Werner (Cheftrainer)

Dieses Thema im Forum "Profi-Team" wurde erstellt von bombadil, 28. November 2021.

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  1. Es ist ein vereinsimmanentes Problem. Diese Krisen gehen bis zu Skripnik zurück. Egal welcher Trainer, egal welche Spieler. Wir haben immer diese Einbrüche. Deshalb schaffen es andere Teams auf Augenhöhe auch zumindestens mal in einer Saison Erfolge zu holen. Wir hingegen nicht. Die eher ängstliche und nahezu anspruchslose Vereinsführung schaffen es nicht die Spannung hoch zu halten. Selbstverzwergung statt Anspruchsdenken. Es ist seit 15 Jahren ein Vereinsproblem. Ruhe als oberstes Gebot eignet sich nunmal nicht als Motivation oder Selbstverständnis.
     
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  2. Exil-Ostfriese

    Exil-Ostfriese

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    Vergangenheit bitte endlich ruhen lassen, jetzt bitte endlich nach vorne schauen und das Momentum nutzen!!!
    :opa::trommel:
    :schal:
     
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  3. Kann ich gut mit leben. Heißt das dann auch das der Verein jetzt zu einem Endspurt aufruft um doch noch Europa zu ziehen?
     
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  4. Exil-Ostfriese

    Exil-Ostfriese

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    Das heißt konzentriert auf den nächsten Gegner vorbereiten und die gute geschlossene Leistung vom Wochenende bitte bestätigen und dann ist Länderspielpause in der man nochmal ganz individuell und gezielt Dinge verfeinern kann, denn jeder Tabellenplatz nach oben zählt bis zum Ende der Saison.
     
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  5. Und welche Lehren hat man daraus geschlossen, das die Mannschaft erneut nach einem gutem Lauf so abgestürzt ist?
     
  6. Ole sagt ja,das unser kleiner Kader von der Eingespieltheit lebt,das jeder das System kennt.Dazu muß jeder alles in jedem Spiel geben und es dürfen keine individuellen Fehler passieren.( was es leider tut). Im Grunde haben wir eine Handvoll guter Spieler und der Rest ist eben nur Mittelmaß.Wenn dann ein,zwei Führungsspieler ausfallen wird es manchmal schon eng.
    Der Kader ist klein,stellt sich manchmal quasi von selbst auf.Und dann fehlt der Konkurrenzkampf..
    Ein guter offensiver MF mehr, kreativ und am besten mit gelegentlicherTorgefahr fehlt.Leider schon lange.Und auch in der IV muß was passieren.
    Glaub so ganz leicht ist es nicht.Ob ein Labbadia,Svensson,Baumgart,Gisdol,Hecking,Terzic dauerhaft mehr aus der Mannschaft holen würden ?? Keine Ahnung..Ich hoffe im Sommer passiert was,mit mehr Optionen und etwas mehr Qualität kann auch Ole mehr aus der Mannschaft holen.
     
  7. Muss gestehen, nachdem ich nochmal einige Beiträge gelesen habe, überwiegt die Skepsis mehr der Euphorie und habe nun den gleichen Eindruck wie du gewonnen.
    Nach dem Hinspiel gegen Leverkusen war das anders gewesen. Heute ist es definitiv reflektierter.
    Die Aussagen von CF im Doppelpass fand ich sehr gut. Mal schauen wo uns die Zukunft hin führt und welche Veränderungen spätestens in der Sommerpause vorgenommen werden.
    Zu wenig kam mir von CF in Richtung der Entwicklung junger Spieler, danach wurde aber leider auch nicht explizit gefragt und wurde nur kurz von CF angesprochen ohne vom Moderator thematisiert zu werden.
    Was mich aufhorchen ließ war die Aussage von OW in der Pressekonferenz, dass nicht alles umgesetzt wurde was in der Vergangenheit geplant war. Was genau damit gemeint war wurde nicht klar gesagt. Ging aber in die Richtung, dass die Qualität des Kaders bemängelt wurde.
    Ich gehe mal davon aus (meine Einschätzung), dass OW sich mehr gestandene und qualitativ hochwertige Spieler gewünscht hat. Das beißt sich dann aber mit der Vorgabe junge, oder generell Spieler entwickeln zu wollen.
    Vielleicht sind es aber auch Dinge über die wir nichts wissen.

    Es war das zweite Interview von CF welches ich zum, ich nenne es mal "Werder Weg" gesehen habe, und ich muss gestehen, die Ausrichtung finde ich gut.
    Hoffentlich hat er auch die Mittel und Wege und auch das Durchsetzungsvermögen den Verein in diese Richtung lenken zu können.
    Ich denke, wir wünschen uns alle, dass wir uns mittelfristig etwas weiter oben in der Tabelle etablieren können.
     
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  8. Die Frage ist dann warum eine wenig eingespielte Mannschaft eine nun wirklich gute, engagierte Leistung gegen Leverkusen abrufen kann und die "eingespielte" Truppe 5 Spiele in Folge verloren hat?
     
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  9. Ich habe die Hoffnung aufgegeben das sowas bei Werder aufgearbeitet wird. Es passiert seit 15 Jahren jedes einzelne Jahr. Unter Kohfeldt hatten wir teils 2 solche Krisen pro Saison.
    Hauptsache alle Führungskräfte sind medial geschützt und der Fan zahlt. Rest, und damit meine ich Erfolgswillen, ist eher zweitrangig. Trauriges und für den Fan unbefriedigendes Außenbild des Vereines.
     
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  10. Schon mal drüber nachgedacht, dass es auch en bisschen an der Spielweise des Gegner liegt? Vielleicht?
     
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  11. Ist scheinbar an einzelnen Tagen möglich..War ja ordentlich Druck auf dem Kessel und immer dann schafft Werder ja oft unmögliches. Zudem Leverkusen auch mit ungewohnter Aufstellung,tw ( laut eigener Aussage von Alonso einige Spieler auf den falschen Positionen eingesetzt ),bei uns waren alle on Fire und bei Leverkusen ein gebrauchter Tag,vielleicht auch Überschätzung.
    Mal sehen ob das Engagement gegen Gladbach anhält.
    Aber wie so oft, da kommen Spiele da wirkt die Mannschaft nicht so ehrgeizig,ist unkonzentriert und wenn man nix erwartet dann kommt was . Zieht sich seit Jahren irgendwie durch.
     
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  12. Ne weil das nicht der Grund ist für regelmäßige und wiederkehrende Krisen seit 15 Jahren ... für einzelne Spiele hingegen schon
     
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    Eigentlich ist die Begründung einfach. Wir sind vom Kader her qualitativ und quantitativ nicht so gut besetzt, dass man eine Saison mal eben so ohne durchwachsene Phasen überstehen kann. Wir sind aber auf einem guten Weg dahin.
    Von einer Krise würde ich übrigens derzeit noch nicht reden. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie aus sowas wieder rauskommen kann und immer kurz vor der Krise dann von selbst aus dem Loch wieder rauskommt.

    Ist übrigens nur gefühlt so, dass das schon seit Ewigkeiten so wäre. Klar hatten wir schon oft solche Saisons, die Gründe waren aber unterschiedlich.
    Geht auch den meisten anderen Teams genauso. Da schauen wir nur nicht so genau hin.

    Man darf auch nicht vergessen, dass das Jahr echt bescheiden anfing. Wir wurden 5 Spiele in Folge wirklich übelst von den Schiedsrichtern benachteiligt. So stark, dass es wirklich entscheidenden Einfluss auf die Punkte hatte. Ich behaupte einfach mal, dass uns so mindestens 5-6 sichere Punkte geklaut worden sind. Die falschen Sperren und ganzen Ausfälle haben dann zusammen mit dem schwindenden Selbstvertrauen eine Abwärtsspirale eingeleitet. Hoffen wir mal, dass die letzten zwei Spiele der Umschwung waren.
     
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  14. Und genau deswegen habe ich die Hoffnung aufgegeben, weil das werderanische Verleugnungssystem leider nur fehlende Qualität und Verletzungen als Ausreden kennt. Anstatt mal den vollkommen kontraproduktiven Führungsstil zu hinterfragen ....
     
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  15. *Eisbaer*

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    Ich weiss ja um deine Ansicht und dennoch ist es am Ende zu 90% (dramatisiert, muss nicht stimmen) die Qualität und Quantität, die die Leistungen bestimmen, egal bei welchem Personal. Der Rest kommt über Mentalität, die du forderst. Du misst diesem Faktor so unheimlich viel Bedeutung zu, aber das ist nicht die Realität. Auch die Bayern mit ihrem "Mia san mia" kommen einfach über die extrem hohe Qualität. Die Mentalität entscheidet am Ende über Platz 1 oder 2, Pokalsieger oder nur Finalist, Platz 15 oder Platz 16...., aber man macht dadurch keine großen Sprünge.
     
  16. 2 Faktoren lassen mich da auch nicht von abweichen:

    1. Es sind genau die 10% die über Sieg oder Niederlage entscheiden.... das sieht man daran, daß eine Mannschaft mit angeblich weniger Qualität auch eine Mannschaft mit mehr Qualität schlagen kann. Beispiele brauch ich da wohl nicht nennen. Man sieht es auch an Höhenlagen a la Mainz. Stimmt die Einstellung und Motivation kommt auch irgendwie die Qualität.

    2. Es passiert in Bremen seit 15 Jahren, also Motivationslöcher. Trainer- und Mannschaftsübergreifend...das ist eineindeutig ein Führungsproblem und ....
    solange nicht der Verein mutiger verpflichtet und pro aktiver bzw. lauter und mutiger seine Ansprüche kommuniziert und so den Trainer unterstützt und die Mannschaft challenged, solange ist das meine 1a Begründung. Dabei geht es nicht um das stumpfe schreien von Zielen, sondern um ein effektives Anspruchsdenken um den Erfolgswillen konstant zu halten. Es einfach mal anders probieren als in der Vergangenheit und nur mit Ruhe. CF hat das auch angesprochen im Dopa und wir schauen mal ob das auch umgesetzt wird.
     
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  17. Ohne die richtige Mentalität gewinnst du keinen Blumentopf, das habe wir ja in den letzten Wochen erleben müssen, und auch in vielen anderen Spielen vorher.
    Ist mit ein sehr wichtiger Faktor aber natürlich nicht der Einzige.
    Die richtige Einstellung, Mentalität, Werte, Zielsetzung und Ausrichtung sind die Wegbereiter und Grundvoraussetzung für den Erfolg. Wenn der unbedingte Wille erfolgreich zu sein nicht permanent verinnerlicht und vorgelebt wird entsteht Stillstand.
    Von einem streben nach maximalen Erfolg werden auch die Entscheidungen bezüglich der angesprochenen Quantität und Qualität beeinflusst, welche natürlich auch von wirtschaftlichen Faktoren abhängig ist.
    Die Mannschaft verkauft sich aber leider viel zu oft unter Wert.
    Ich hoffe, der eingeschlagene Weg ist richtig, sie lernen aus Fehlern und werden besser.
     
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  18. *Eisbaer*

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    Zu 1. Jain. 10% entscheiden über Sieg oder Niederlage, da liegst du richtig. Sind aber immer noch 90% Qualität.

    Zu 2. Wie gesagt, unterschiedliche Probleme. War auch nicht in jeder Saison so. Mal waren es Verletzungen, mal fehlende Qualität, mal war die Einstellung eine Katastrophe...
    Das alles auf die Mentalität zu schieben, ist irgendwo zu einfach. Fußball ist viel zu komplex dafür.

    Ich bin ja bei dir, dass Mentalität wichtig und richtig ist, aber eben nicht in dem Ausmaß. Du kannst ein Mentalitätsmonster sein und dennoch alles verlieren, weil du einfach schlecht bist. Am Ende setzt Qualität sich immer durch - und Quantität. Am besten hast du Qualität, Quantität und Mentalität. Dann bist du Bayern München.
     
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  19. Wir haben begrenzt Qualität.
    Wir haben begrenzt Quantität.
    Wir haben nicht immer Mentalität..
    Deswegen sind wir Bremen.:unglaeubig:
     
  20. Bremen

    Bremen Moderator

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    Wenn die Qualität eine so hohe Gewichtung (Zahlen lassen wir mal außen vor) hätte, dann wäre es wohl ziemlich unwahrscheinlich, dass an einem einzigen Bundesliga-Spieltag die qualitativ hochwertigen Teams vom FC Bayern, Leverkusen und Frankfurt ihre Heimspiele gegen die qualitativ deutlich schwächere Teams von Bochum, Werder und Union verlieren. Und in zwei der drei Fällen sogar nach eigener Führung; einmal sogar mit 2 Toren Vorsprung.

    Somit entscheidet mMn nicht primär die nominelle Qualität den Spielausgang, sondern die Symbiose von Qualität und Mentalität. Denn auf dieser Symbiose basiert das "Mia san Mia" des FC Bayern: nicht nur gute Einzelspieler im Kader zu haben, sondern auch die Mentalität abzurufen,
    als Team erfolgreich zu sein.