TSG 1899 Hoffenheim

Dieses Thema im Forum "Vereinsfußball" wurde erstellt von Christian Günther, 24. Juni 2008.

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  1. Nicole

    Nicole

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    Block 50
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    Puuuuuuuh das ist gut
     
  2. Man will ihn wohl jetzt aus dem Koma holen. Hört sich doch schon besser an.
    Was ich mich die ganze Zeit frage. Hätte nie gedacht, dass man als Diabetiker überhaupt ne ärztliche Freigabe/ZUlassung für den Profifußball bzw. Leistungssport erhält.
     
  3. Bremen

    Bremen Moderator

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    Solange die Diabetes das körperliche Leistungsvermögen zu stark beeinflußt, spricht da überhaupt nichts gegen.

    Aber wichtiger ist, daß es ihm so langsam besser geht.
     
  4. corox

    corox Guest

    Ich hab wenig Ahnung von Diabetes aber wenn ihm vor zwei Jahren schonmal was ähnliches passiert ist wieso nimmt er sich kein Taxi?
     
  5. Es gibt Diabetiker, die als fahruntüchtig eingestuft werden und welche, die als fahrtüchtig eingestuft werden, so sie denn brav ihr Insulinbuch führen und gut eingestellt sind. Bisher zählte er wohl zur 2. Kategorie.
     
  6. corox

    corox Guest

    Aber vor 2 Jahren ist ihm doch schonmal ein Unfall passiert aufgrund von Diabetes?!

    Verstehe nicht wieso er überhaupt ne Fahrerlaubnis hatte
     
  7. Die Erklärung habe ich doch oben gerade geschrieben.

    Des Weiteren ist es bei häufiger Unterzuckerung der Diabetiker die ersten Signale nicht mehr erkennt und auch nicht gegensteuern kann - das soll bei ihm wohl öfter der Fall gewesen sein.

    Ich glaube auch nicht, daß wenn er ohne bleibende Schäden davonkommt, er die Fahrerlaubnis behalten darf.
     
  8. corox

    corox Guest

    Naja aber ihm ist ja schon ein Unfall passiert aufgrund des Diabetes. Wie kann man ihn dann als ungefährlich einstufen?

    Das halte ich für Gefährlich.
     
  9. Man kann Menschen auch eigenverantwortliche Entscheidungen zumuten. Schließlich hat auch er ein Interesse unfallfrei zu bleiben und er ist ja nun nicht geistig unzurechnungsfähig.

    Du fragst warum?

    Weil der Gesetzgeber ihm es ermöglicht selbst zu entscheiden.
     
  10. corox

    corox Guest

    Scheinbar nicht allen wie man sieht.

    Da finde ich problematisch. Wenn jemand schonmal aufgrund einer Krankheit einen Unfall gebaut hat kann man ihn dochnicht ohne weiteres wieder Autofahren lassen. Mal abgesehen von der Gefahr für die PErson selber sehe ich darin eine Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer.

    Das ist jetzt nicht persöhnlich gegen Vukcevic.
     
  11. Dann müssen die Gesetzte wohl geändert werden, wenn ich den Beitrag von oben richtig verstehe. Selber informiert habe ich mich nun nicht. Finde aber auch weiterhin, das man den Menschen soviel Eigenverantwort wie möglich gibt und sie nicht bevormundet.
     
  12. corox

    corox Guest

    Da bin ich ganz klar deiner Meinung.

    Auf der anderen Seite ist es schon beunruhigend.
     
  13. Hier mal etwas dazu: http://auto-motor-recht.de/tag/fahrerlaubnis/

    oder auch:

    Quelle: http://www.wegweiser-demenz.de/beitrag-autofahren1.html
     
  14. Will man Diabetikern oder Epileptikern oder anderen Kranken, die ein Leiden haben, das solche "Dinge" mit sich bringen kann, das Recht auf Autofahren verbieten und den Führerschein wegnehmen lassen? Man wird das nie ausschließen können, auch wenn man medikamentös eingestellt ist. Man muß ja nicht mal "krank" sein. Herzinfarkt und Schlaganfall können einem auch bei Autofahrt "so" ereilen.

    Mir als Migräniker ist was ähnliches passiert. Habe die Kontrolle über mein Fahrzeug auf der A1 verloren, als ich nen Migräneanfall bekommen hatte (bzw. die Aura setzte während der Fahrt ein und ich habe da Fahrzeug verrissen, weil ich Sehstörungen hatte). Da habe ich keinen anderen Verkehrsteilnehmer getroffen, aber mich mit meiner Knutschkugel einmal überschlagen und das ich lebe habe ich dem Umstand zu verdanken, das es rechts einen ausgiebigen Seitenstreifen und keine Leitplanke gab, die mich unweigerlich wieder auf die Fahrbahn zurückgeworfen hätte - und damit vor einem LKW.

    Immer ständig nach dem Gesetzgeber schreien, das habe ich gerne :bier:
     
  15. @bine
    Eben
    Es gibt schon genug Regelungen, da muß nicht noch für jeden Einzelfall ne ganz spezielle Regelung gesetzlich verankert werden - dafür gibts nämlich die Rechtsprechung. Und wenn das ein Verstoß wäre, dann würde sich da einer melden.
     
  16. corox

    corox Guest

    Und was wenn du ein anderes Fahrzeug getroffen hättest? Wenn du eine Familie zerstört hättest?

    Wenn man durch was auch immer nicht in der Lage ist sein Fahrzeug sicher zu beherrschen sollte man das fahren sein lassen. Man kann mit öffentlichen Verkehrmitteln fast jeden Ort erreichen ohne Menschen gefährden zu müssen.

    Aber sowas ist in Deutschland ein Tabu Thema. Die Steuern könnte man auf 90% setzen solange jeder seinen Führerschein behalten darf....
     
  17. Bremen

    Bremen Moderator

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    Auch wenn es jetzt ins OT geht: bei Epileptikern ist genau das möglich. Je nach Charakteristik des Anfalls kann der behandelnde Arzt ein Fahrverbot von bis zu 3 Jahren verhängen, die er an die Straßenverkehrsbehörden melden kann (aber nicht muß); bei mehr als 2 Anfällen droht sogar ein vollständiger Entzug der Fahrerlaubnis.
     
  18. gelöscht

    gelöscht Guest

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    @corox
    Ich kann deine Meinung gut verstehen. Es geht eben nicht nur darum, dass jemand sagt, er möchte fahren und geht das eigene Risiko ein. Im Straßenverkehr gefährdet man nämlich nicht nur sich selbst.

    Und @Schmolle
    Bei denjenigen, die eine Krankheit haben, muss man auf jeden Fall hinterfragen ob eine Fahrerlaubnis ein zu hohes Risiko mit sich bringt. Ob man es im Fall Vukcevic gemacht hat, weiß ich natürlich nicht. Aber gerade dieser Fall zeigt, dass man es auf jeden Fall tun muss.
     
  19. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
    NULL
    Also soll man jedem der eventuell vielleicht in so eine Situation geraten könnte den Führerschein entziehen? Sprich jeder der ab und an an starker Migräne leidet darf nicht mehr Auto fahren?:confused: