„Als ich in die Frauen bei Werder gekommen bin, haben wir nicht mal nachgedacht, ob das möglich ist“, sagt sie und meint damit das noch immer emotionalisierende Pokal-Halbfinale beim Hamburger SV. Vor 57.000 Zuschauer*innen ein Spiel im Frauenfußball auszutragen, war vor zehn Jahren nicht denkbar. „Das war damals einfach nicht möglich. Ich bin stolz, dass wir die Entwicklung genommen haben. Es ist cool, dass wir es geschafft haben, uns so zu etablieren.“
Ein langjähriger Begleiter ist ihr Cheftrainer Thomas Horsch, der sie noch aus Zeiten beim VfL 07 „länger als jede andere hier“ kennt, wie der Werder-Coach verrät. „Ich freue mich, dass sie diese Marke erreicht hat. Das zeigt, dass sie eine Dauerbrennerin ist. Sie ist sowas von verlässlich und ein Mentalitätsbiest, gegen die du nicht gerne spielst. Sie ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Geschichte.“
Mindestens das kommende Liga-Spiel wird Reena Wichmann noch gesperrt fehlen. Mit ihrem nächsten Einsatz wird die gebürtige Düsseldorferin ein weiteres Jubiläum erreichen: das 100. Spiel in der Google Pixel Frauen-Bundesliga.